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Stratum neuroepitheliale retinae

Englisch: neuroepithelial layer of the retina

1 Definition

Das Stratum neuroepitheliale retinae ist ein Teil der Retina und enthält die lichtempfindlichen Fortsätze der Photorezeptoren, d.h. der Stäbchen und Zapfen der Netzhaut.

2 Histologie

Die Zellkerne und Perikaryen der Stäbchen und Zapfen bilden die an das Stratum neuroepitheliale anschließende äußere Körnerschicht (Stratum nucleare externum retinae). Zum Pigmentepithel hin entsenden die beiden Photorezeptoren nur einen apikalen Zellfortsatz, der aus einem Innensegment und einem Außensegment besteht.

Das Außensegment, in welchem sich der Sehfarbstoff befindet, ist über ein Zilium mit dem Innensegment verbunden. Daran schließen sich über Einschnürungen ("Außenfasern") die den Zellkern enthaltenden Teile der Rezeptorzelle an. Die zum Glaskörper gerichteten Axone ("Innenfasern") leiten die Erregung an die Bipolarzellen der inneren Körnerschicht (Stratum nucleare internum retinae) weiter.

3 Funktion

Die Zapfen der Retina dienen der Tages- und Farbwahrnehmung (photopisches Sehen), die Stäbchen dem Nacht- oder Dämmerungssehen (skotopisches Sehen). Im menschlichen Auge gibt es etwa 110-130 Mio. Stäbchen und 5-8 Mio. Zapfen. In der Fovea centralis existieren ausschließlich Zapfen in hoher Dichte, zudem fehlen an dieser Stelle die über dem Sinnesepithel liegenden Schichten, so dass die Zapfen frei liegen.

Fachgebiete: Physiologie, Sehorgan

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