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Schnittrandkontrolle

1 Definition

Unter Schnittrandkontrolle versteht man ein pathohistologisches Verfahren zur Überprüfung der Exzisionsränder von chirurgisch entferntem Gewebe.

2 Hintergrund

Die Schnittrandkontrolle dient der Überprüfung der Fragestellung, ob ein verändertes Gewebe (z.B. ein Tumor) vollständig im Gesunden entfernt wurde. Sie ermöglicht gezielte Nachexzisionen an Stellen, an denen noch Tumorzellverbände nachweisbar sind und trägt so zur Senkung des Rezidivrisikos bei.

Die Schnittrandkontrolle ist vor allem bei der Entfernung von Hautveränderungen wichtig, die aus kosmetischen Gründen mit relativ kleinem Sicherheitsabstand erfolgen, z.B. bei Basaliomen im Gesicht.

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Fachgebiete: Pathologie

Diese Seite wurde zuletzt am 10. August 2017 um 16:43 Uhr bearbeitet.

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