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Rauminhalation

1 Definition

Als Rauminhalation bezeichnet man die gemeinschaftliche Inhalation in einem Raum mit Hilfe eines Raumverneblers. Sie ist von der individuellen Inhalation mit Hilfe eines Verneblers abzugrenzen, der jedem einzelnen Benutzer zur Verfügung steht.

2 Hintergrund

Neben der Geselligkeit bei der Benutzung eines solchen Inhalationsraumes hat dieser auch für den einzelnen Benutzer den Vorteil, dass er frei und ungezwungen atmen kann und sich nicht dem Rhythmus eines Inhalationsapparates anpassen muss. Bei der Rauminhalation ist auf die Verteilung der Nebeltröpfchen und auf eine ausreichende Nebeldichte zu achten. Da sich die Teilchen (Aerosol) überall in der Raumluft befinden und niederschlagen, entsteht in einem Inhalationsraum eine hohe Luftfeuchtigkeit. Im Gegensatz zu einer Sauna, in der eine trockene Hitze herrscht, stellt sich ein Raumklima mit gesättigter hoher Luftfeuchte ein. Eine hohe Luftfeuchtigkeit wird bei Behinderung der Wärmeabgabe über die Haut als „schwül“ empfunden, wenn das Wasser auf der Haut nicht leicht verdunsten kann. In einem Raum zur Inhalation sollte daher aus den genannten Gründen die Temperatur nicht +26°C unter- und +32°C überschreiten. Da bei der Rauminhalation oft nur wenig Kleidung getragen wird, ist die mögliche Verdunstungskälte des Aerosols auf der Haut zu berücksichtigen.

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