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Orofaziale Dyskinesien

Englisch: orofacial dyskinesia

1 Definition

Orofaziale Dyskinesien sind unphysiologische Bewegungsabläufe (Dyskinesien) der stomatognathen Muskulatur, die in der Regel durch unwillkürlich ablaufende Reflexmuster ausgelöst werden. Zu ihnen zählen unter anderem Zungenpressen, Wangensaugen, Wangenbeißen, Lippensaugen oder -pressen, Lutschhabit und Mentalisdysfunktion.

2 Einteilung

Man unterscheidet primäre, verursachende und sekundäre, adaptive Fehlfunktionen. Orofaziale Dyskinesien können Zahnfehlstellungen (z.B. Prognathie) und skelettale Veränderungen des Gesichtsschädels nach sich ziehen.

3 Therapie

Therapeutisch steht die Verhaltensänderung durch geduldige Erziehungs- und Aufklärungsmassnahmen im Vordergrund, die durch Hilfsgeräte wie Mundvorhofplatte, Face Former oder Abschirmgeräte unterstützt werden kann.

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Fachgebiete: Zahnmedizin

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