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Meyer-Overton-Regel

Synonym: Meyer-Overton-Korrelation

1 Definition

Die Meyer-Overton-Regel beschreibt, dass die Wirksamkeit von Inhalationsanästhetika mit deren Lipophilie korreliert.

2 Hintergrund

Je höher der Öl/Gas-Koeffizient eines Inhalationsanästhetikums ist, desto weniger Konzentration wird zum Erreichen einer definierten Narkosetiefe benötigt. Folglich verhalten sich MAC-Wert und Öl/Gas-Koeffizient eines Inhalationsanästhetikums umgekehrt proportional zueinander.

Aus diesem Zusammenhang leitet sich die Lipidtheorie der Inhalationsanästhetika ab. Diese besagt, dass Inhalationsanästhetika mit der Lipiddoppelschicht von Zellmembranen interagieren und dadurch ihre Wirksamkeit entfalten. Die Lipidtheorie als alleinige Erklärung für die Wirksamkeit von Narkosegasen wird heutzutage allerdings als veraltet betrachtet.

Diese Seite wurde zuletzt am 25. Januar 2021 um 20:04 Uhr bearbeitet.

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