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Lerntyp

1 Definition

Ein Lerntyp bezeichnet das individuell am effektivsten ausgeprägte Lernverhalten (Informations- oder Aufnahmeverhalten). Er ist geprägt durch Gewohnheiten, erlebte und vorgelebte Lernkulturen, die eigene Lernbiografie, die hinsichtlich des Lernens ausgeprägten Aufnahmekanäle und die Koordination der Sinnesorgane.

2 Hintergrund

Manche Menschen nehmen jene Informationen besonders gut auf, die sie hören ("auditiver oder akustischer Typ"), andere hingegen die, die sie sehen ("visueller Typ"). Wieder andere können die Dinge am besten in ihrem Gedächtnis abspeichern, die sie anfassen und mit den Händen begreifen ("taktiler Typ").

Wenn der Lernstoff auf den jeweils individuell passenden Kanal hin aufgearbeitet ist, kann er besonders gut aufgenommen und behalten werden. Um das Lernen zu erleichtern, kann beispielsweise der akustische Typ die Lerninformationen laut lesen, der visuelle Typ eine Zeichnung anfertigen und der taktile Typ ein Experiment durchführen. Letztlich sind alle Menschen Mischtypen. Auf Grund der unterschiedlichen Gewichtung ist es dennoch sinnvoll zu wissen, über welche Kanäle man selbst am meisten aufnimmt. Beim Lernen sollten möglichst viele Sinne angesprochen werden. Die sinnvolle Kombination der Lernkanäle führt durch die verstärkte Vernetzung der Neurone zu besseren Lernergebnissen.

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Fachgebiete: Psychologie

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