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Kurzinfusion

1 Definition

Eine Kurzinfusion ist eine parenterale Verabreichung von Arzneimitteln oder Flüssigkeiten in ein Körperkompartiment (Infusion) über einen kurzen, definierten Zeitraum, der in der Regel zwischen 10 und 60 Minuten beträgt.

2 Hintergrund

Die Bezeichnung einer Infusion als Kurzinfusion ist letztlich davon abhängig, welchen Zeitraum der Behandler als "kurz" empfindet. Er kann ebenso gut 5 wie 50 Minuten betragen. Eine feste Regel gibt es nicht. Die Übergänge zur langsamen Injektion sind vom pharmakokinetischen Effekt her fließend. Um die Begriffsverwirrung vollständig zu machen, wird die schnelle Kurzinfusion mitunter als "Bolus-Kurzinfusion" bezeichnet.

Fachgebiete: Pharmakologie

Diese Seite wurde zuletzt am 1. September 2016 um 15:07 Uhr bearbeitet.

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