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Kugeltalus

1 Definition

Der Kugeltalus ist eine seltene kongenitale Fehlbildung des oberen Sprunggelenks (OSG), bei der eine kuppelartige Verformung der Trochlea des Sprungbeins (Talus) mit entsprechend ausgeprägt konkaver Tibiagelenkfläche vorliegt. Sie kann mit weiteren Fußfehlbildungen assoziiert sein.

  • ICD10-Code: Q66.8 - Sonstige angeborene Deformitäten der Füße

2 Ätiologie

Die Ursache der Erkrankung ist zur Zeit (2020) unklar. Liegen andere Fußfehlbildungen vor (z.B. tarsale Koalitionen), kann sie als Kompensationsmechanismus verstanden werden.

3 Symptome

Ein isolierter Kugeltalus macht primär keine Beschwerden, führt aber zu einer stärkeren Instabilität der Gelenks in der Frontalebene. Dadurch kann es leichter zu einem Supinationstrauma im OSG kommen.

4 Komplikationen

5 Diagnose

  • Röntgenaufnahme des Sprunggelenks in 2 Ebenen: Konvexe Trochlea mit entsprechender konkaver Gelenkgabel.

6 Therapie

  • Stabilisierung des Sprunggelenks durch Orthesen.

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Fachgebiete: Orthopädie

Diese Seite wurde zuletzt am 29. Juni 2020 um 19:52 Uhr bearbeitet.

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