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Internodium (Botanik)

Englisch: internode

1 Definition

Als Internodium bezeichnet man in der Botanik den Teil einer Sprossachse zwischen zwei Nodi (Knoten). Er trägt definitionsgemäß keine Blätter.

2 Hintergrund

Die Sprossachse einer Pflanze ist in Nodi und Internodien gegliedert. Dabei sind Nodi die Ansatzstellen der Blätter und die Internodien der Abschnitt zwischen zwei Nodi. Die Internodien sind für das Streckungswachstum der Sprossachse verantwortlich. An der Basis jedes Internodiums befindet sich ein interkalares Meristem, das sehr teilungsaktive Zellen enthält.[1] Stimuliert wird dieses Wachstum u.a. durch das Phytohormon Gibberellin. Deutlich zu erkennen ist diese Gliederung z.B. bei der Sprossachse der Grünen Minze (Mentha spicata).

Stängel der Grünen Minze

3 Quellen

  1. Walter Eschrich: Funktionelle Pflanzenanatomie; Springer-Verlag,2013

Fachgebiete: Biologie

Diese Seite wurde zuletzt am 12. Januar 2019 um 17:14 Uhr bearbeitet.

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