Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Inoperabilität

1 Definition

Von Inoperabilität spricht man, wenn bei einem Patienten kein chirurgischer Eingriff (Operation) durchgeführt werden kann. Das entsprechende Adjektiv ist inoperabel.

2 Einteilung

Man unterscheidet drei Formen der Inoperabilität:

2.1 Funktionelle Inoperabilität

Eine funktionelle Inoperabilität liegt vor, wenn die Operation zu einem nicht kompensierbaren Verlust lebenswichtiger Organfunktionen führen würde. Beispiel: Bronchialkrebs bei einem Patienten, der nur noch einen Lungenflügel besitzt.

2.2 Lokale Inoperabilität

Eine lokale Inoperabilität ist gegeben, wenn es technisch nicht möglich ist, den Befund operativ zu therapieren, meist bei einem ausgedehnten malignen Tumor. Beispiel: Plattenepithelkarzinom der Nasennebenhöhle mit Infiltration der Schädelbasis.

2.3 Allgemeine Inoperabilität

Eine allgemeine Inoperabilität ist durch schwere Begleiterkrankungen oder einen stark reduzierten Allgemeinzustand bedingt. Die Operation und die Allgemeinanästhesie sind in diesen Fällen zu belastend für den Patienten. Beispiel: Betagter Patient mit Herzinsuffizienz im NYHA-Stadium IV.

Tags:

Fachgebiete: Allgemeine Chirurgie

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

3 Wertungen (4 ø)

2.735 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
Copyright ©2019 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: