Vom 13. bis 26. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Liebe Autoren,

Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 13. bis 26. Juni 2022 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 27. Juni könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

IMV

Abkürzung für: Intermittierende mandatorische Ventilation
Englisch: intermittent mandatory ventilation

1 Definition

IMV ist ein Beatmungsverfahren, dass kontrollierte Beatmung mit Spontanatmung kombiniert.

2 Beatmungstechnik

Beim IMV werden intermittierend obligatorische Atemhübe appliziert. In dem Zeitfenster zwischen den jeweiligen Atemhüben kann der Patient spontan atmen. Das Volumen und die Dauer der Beatmungshübe sind hierbei fest vorgegeben.

IMV Bild

3 Anwendung

Diese Beatmungsverfahren wurde angewendet, um Patienten vom Respirator zu entwöhnen (Weaning). Ein Nachteil besteht jedoch darin, dass die mandatorischen Atemhübe nicht wie beim SIMV auf die Spontanatembemühungen abgestimmt sind und dadurch z.B. in die Exspirationsphase des Patienten fallen können. Der Patient atmet dann gegen den Respirator an (Fighting). Daher hat die IMV-Beatmung eher eine historische Bedeutung.

4 Literatur

  • Oczenski, Wolfgang; Andel, Harald; Werba, Alois: Atmen - Atemhilfen Atemphysiologie und Beatmungstechnik, 6., unveränderte Auflage, Thieme Verlag

Tags:

Fachgebiete: Anästhesiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 29. Oktober 2012 um 20:21 Uhr bearbeitet.

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