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Hundsche Regel

nach Friedrich Hund (1896-1997), deutscher Physiker und Mathematiker
Englisch: Hund's case

1 Definition

Die Hundsche Regel findet bei der Ermittlung der Elektronenkonfiguration eines Atoms im Grundzustand Anwendung. Bei der Elektronenbesetzung von Orbitalen mit gleichem Energieniveau werden die Orbitale zuerst vollständig mit Elektronen besetzt, die einen parallelen Spin besitzen. Erst danach werden Elektronen mit antiparallelem Spin hinzugefügt.

2 Anwendung

Will man zum Beispiel die Elektronenkonfiguration von Fluor im Grundzustand ermitteln, werden die 9 Elektronen wie folgt gesetzt:

  1. 1s-Orbital: voll besetzen mit zwei Elektronen mit unterschiedlichem Spin
  2. 2s-Orbital: voll besetzen mit zwei Elektronen mit unterschiedlichem Spin
  3. 2p-Orbital: erst drei Elektronen mit parallelem Spin, dann zwei mit antiparallelem Spin

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Fachgebiete: Chemie

Diese Seite wurde zuletzt am 10. Januar 2018 um 15:19 Uhr bearbeitet.

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