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Heliumverdünnungsmethode

Synonym: Helium-Verdünnungsmethode

1 Definition

Die Heliumverdünnungsmethode ist ein Verfahren zur Bestimmung der funktionellen Residualkapazität (FRC).

2 Prinzip

Zusammen mit der Einatemluft atmet der Patient ein geringes, festgelegtes Volumen Heliumgas ein. Das Gas verteilt sich nur in den Teilen der Lunge, die an der Atmung beteiligt sind, d.h. in große, abgeschlossene Emphysemblasen z.B. gelangt kein Helium.

Mittels Ganzkörperplethysmographie kann das intrathorakale Gasvolumen (IGV) am Ende der Ausatmung gemessen werden. Da dieses alle Lungenteile beinhaltet (auch die an der Atmung nicht beteiligten) kann durch die Differenz der Messwerte so die Größe der Emphysemblasen berechnet werden.

3 Berechnung

Die Berechnung der FRC erfolgt also anhand der Gleichung:

  • FRC = (initialer prozentualer Heliumanteil - terminaler prozentualer Heliumanteil) / terminaler prozentualer Heliumanteil x Systemvolumen

Diese Seite wurde zuletzt am 11. April 2012 um 09:21 Uhr bearbeitet.

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