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Grünholzfraktur

Englisch: Greenstick fracture
Synonym: Grünspanfraktur

1 Definition

Eine Grünholzfraktur ist eine Frakturform, die bei Kindern und Jugendlichen mit biegsamen, noch nicht vollständig mineralisierten Knochen auftritt. Es handelt sich um eine subperiostale Biegungsfraktur, da die Knochenhaut intakt ist.

siehe auch: Torusfraktur

2 Hintergrund

Bei der Grünholzfraktur führen die auf den Knochen einwirkenden Kräfte zunächst zu einer elastischen Verformung (Biegung) des Knochens. Wird die Kraft zu groß, frakturiert die Kortikalis einseitig an der konvexen Seite. Die Gegenkortikalis wird nur plastisch deformiert. Die Integrität des Periosts bleibt erhalten.

Als Komplikation einer Grünholzfraktur kommt es häufig zu einer unterschiedlichen Heilung auf beiden Seiten des Knochens. Durch die nur einseitige Kallusbildung besteht die Gefahr einer Refraktur. Bleibende Fehlstellungen des Knochens sind selten.

3 Therapie

Die Behandlung erfolgt meist konservativ, sofern nach der Reposition im Gips eine achsengerechte Stellung erreicht werden kann. Bei einem Achsenfehler wird die Gegenkortikalis gebrochen.

Diese Seite wurde zuletzt am 6. November 2020 um 15:45 Uhr bearbeitet.

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