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Gleitlappen

Synonyme: Gleitlappenplastik, subkutan gestielter Insellappen, subkutan gestielter Verschiebelappen

1 Definition

Der Gleitlappen ist eine Nahlappenplastik, bei der die Haut des Lappens komplett umschnitten wird und nur durch einen subkutanen Stiel mit der Entnahmestelle verbunden bleibt (Insellappen). Das Implantat lässt man dann in den Defekt "hineingleiten" und fixiert es dort durch Nähte.

2 Hintergrund

Gleitlappen sind keil- bzw. dreieckförmig. Sie können bei größeren Defekten auch doppelseitig eingesetzt werden ("kite flap").

Da die Versorgung des Gleitlappens allein durch den subkutanen Stiel erfolgt, muss ein bestimmtes Verhältnis von Lappenbasis zur Lappenlänge eingehalten werden. Es ist abhängig von der Durchblutungssituation an der Defektstelle, sollte aber im Mittel 1:3 nicht überschreiten. Zu schmale und dünne Gleitlappen werden nekrotisch. Die Präparation des subkutanen Gefäßstiels erfolgt unter umsichtiger Mobilisierung beidseitig in Richtung der Gefäßversorgung.

3 Beispiele

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