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Gleichgewichtskonstante

Abkürzung: K
Synonym: Equilibriumskonstante
Englisch: equilibrium constant

1 Definition

Durch die Gleichgewichtskonstante K wird das Konzentrationsverhältnis der beteiligten Stoffe einer chemischen Reaktion im Gleichgewichtszustand bei einer bestimmten Temperatur angegeben. Die Konstante findet Verwendung im Massenwirkungsgesetz.

2 Hintergrund

Im Gleichgewichtszustand einer Reaktion findet kein Nettostoffumsatz statt, die Geschwindigkeiten (entspricht Stoffumsatzraten) der Hin- und Rückreaktion sind exakt gleich. Das dabei bestehende Konzentrationsverhältnis führt zu einer spezifischen Konstante, der Gleichgewichtskonstante K. Dieser Wert ist temperaturabhängig. Auch bei der Abänderung einer der Stoffkonzentrationen wandelt sich der Wert der Gleichgewichtskonstanten nicht, da die Reaktion wieder zu Gunsten des wiederherzustellenden chemischen Gleichgewichts abläuft, das Verhältnis ist nach einer gewissen Zeit wieder gleich. Der mathematische Ausdruck wird über das Massenwirkungsgesetz festgelegt.

Gleichgewichtsreaktion:
A + B ⇌ C + D
MWG: K = ( [C] · [D] ) ÷ ( [A] · [B] )

3 Literatur

  • "Chemie für Mediziner" - A. Zeeck et. al., Urban & Fischer-Verlag, 7. Auflage

4 Weblinks

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