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Fraktur-Prophylaxe

1 Definition

Unter Fraktur-Prophylaxe versteht man vorbeugende Maßnahmen gegen das Auftreten von Knochenbrüchen (Frakturen) bei entsprechend disponierten Patienten, z.B. Osteoporose-Patienten.

2 Beispiele

Zur Frakturprophylaxe gehören z.B.:

  • Verbesserung des Wohnumfeldes: Erkennen und Abbauen von Stolperfallen wie rutschenden Teppichen, überstehenden Schwellen, losen Kabeln. Gute Ausleuchtung von Flur, Bad etc., auch nachts. Anbringen von Haltegriffen an Dusche oder Badewanne, Duschsitz oder Antirutschmatten in Dusche oder Wanne.
  • Verbesserung der Koordination und Beweglichkeit: Regelmäßige körperliche Bewegung, am besten in Begleitung. Regelmäßige Überprüfung der Dauermedikation, Abbau überflüssiger Präparate, gute Einstellung des Blutdrucks. Regelmäßige Überprüfung und Korrektur des Sehvermögens.
  • Verringerung eventueller Sturzfolgen: bei Stürzen auf die Seite bieten Hüftprotektoren einen Schutz vor Schenkelhalsfrakturen, da sich die beim Sturz auf den Knochen einwirkende Energie auf eine größere Fläche verteilt.

Fachgebiete: Orthopädie

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