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Foraminotomie

Englisch: foraminotomy

1 Definition

Als Foraminotomie bezeichnet man eine chirurgische Erweiterung des Nervenaustrittskanals (Foramen intervertebrale) eines Spinalnerven an der Wirbelsäule. Das Konzept bei dieser Operation ist die dorsale Dekompression durch eine Erweiterung des Nervenaustrittkanals mit hieraus resultierender Entlastung der mechanisch eingeengten Nervenwurzel (Radix nervi spinalis).

2 Hintergrund

Als Ziele der Foraminotomie, die primär in der Neurochirurgie durchgeführt wird, sind vor allem eine Verbesserung vorbestehender neurologischer Defizite, eine Wiederherstellung der Segmentstabilität, eine Verbesserung oder Wiederherstellung der Segmentfunktion und eine Beseitigung von Schmerzen anzusehen.

3 Einteilung

3.1 ...nach HWS-Abschnitt

3.2 ...nach Zugangsweg

  • ventrale Foraminotomie: OP-Zugang von vorne (nur HWS)
  • dorsale Foraminotomie: OP-Zugang vom Rücken aus

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