Flexikon: Quellen

1 Definition

Quellenangaben werten Artikel qualitativ auf und sollten so oft wie möglich in Artikel integriert werden. Als Quellen eignen sich z.B. Artikel aus Fachzeitschriften, Bücher, Leitlinien und Weblinks.

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, Quellen anzugeben.

2 Einzelverweise

Einzelverweise belegen Aussagen und erscheinen als hochgestellte Ziffern im Fließtext. Die bibliographischen Angaben werden am Ende des Artikels aufgelistet. Diese Form der Quellenangabe bietet sich besonders an, wenn man konkrete Zahlen angibt oder sich auf eine bestimmte Studie bezieht. Die Formatierung funktioniert wie folgt:

Bei der einfachsten Variante umschließt Du die Quellenangabe im Fließtext mit der Syntax <ref> </ref>:

Die rekanalisierte Umbilicalvene lässt sich in bis zu 26% der Patienten mit Leberzirrhose sonographisch nachweisen.<ref>Aagaard et al. Recanalized umbilical vein in portal hypertension. AJR Am J Roentgenol; 1982</ref>
Die rekanalisierte Umbilicalvene lässt sich in bis zu 26% der Patienten mit Leberzirrhose sonographisch nachweisen.[1]

Wenn Du einen Link zur Quelle angeben willst, kannst Du diesen mit einer einfachen eckigen Klammer einfügen:

Die rekanalisierte Umbilicalvene lässt sich in bis zu 26% der Patienten mit Leberzirrhose sonographisch nachweisen.<ref>[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/6983253?dopt=Abstract] Aagaard et al. Recanalized umbilical vein in portal hypertension. AJR Am J Roentgenol; 1982</ref>
Die rekanalisierte Umbilicalvene lässt sich in bis zu 26% der Patienten mit Leberzirrhose sonographisch nachweisen.[2]

In diese Klammer kannst Du auch Teile der bibliographischen Angabe verschieben:

Die rekanalisierte Umbilicalvene lässt sich in bis zu 26% der Patienten mit Leberzirrhose sonographisch nachweisen.<ref>[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/6983253?dopt=Abstract Aagaard et al.] Recanalized umbilical vein in portal hypertension. AJR Am J Roentgenol; 1982</ref>
Die rekanalisierte Umbilicalvene lässt sich in bis zu 26% der Patienten mit Leberzirrhose sonographisch nachweisen.[3]

Wenn Du eine Quelle mehrfach im Text angeben möchtest, musst Du ihr einen Namen geben. Bei der wiederholten Nennung reicht dann die Syntax <ref name="xxx" /> aus.

Die rekanalisierte Umbilicalvene lässt sich in bis zu 26% der Patienten mit Leberzirrhose sonographisch nachweisen.<ref name="eins">[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/6983253?dopt=Abstract Aagaard et al.] Recanalized umbilical vein in portal hypertension. AJR Am J Roentgenol; 1982</ref>Sie tritt beim Cruveilhier-Baumgarten-Syndrom auf.''<ref name="eins" />
Die rekanalisierte Umbilicalvene lässt sich in bis zu 26% der Patienten mit Leberzirrhose sonographisch nachweisen.[4] Sie tritt beim Cruveilhier-Baumgarten-Syndrom auf.[4]

Füge am Ende des Artikels eine Überschrift "Quellen" ein und ergänze darunter <references />. Hier werden die Quellen dann automatisch chronologisch aufgelistet. Die Art der Darstellung wird hier durch die Formatierung im Fließtext bestimmt.

2.1 Quellen

  1. Aagaard et al. Recanalized umbilical vein in portal hypertension. AJR Am J Roentgenol; 1982
  2. [1] Aagaard et al. Recanalized umbilical vein in portal hypertension. AJR Am J Roentgenol; 1982
  3. Aagaard et al. Recanalized umbilical vein in portal hypertension. AJR Am J Roentgenol; 1982
  4. 4,0 4,1 Aagaard et al. Recanalized umbilical vein in portal hypertension. AJR Am J Roentgenol; 1982

3 Weitere Literatur

Alternativ zu den Einzelverweisen oder auch zusätzlich kannst Du weitere Quellen angeben und diese am Ende des Artikels auflisten, ohne, dass sie im Fließtext verlinkt werden.

Folgende Angaben sollten bei den verschieden Typen von Quellen mindestens genannt werden:

  • Wissenschaftliche Quellen wie Originalarbeiten: Autor, Titel, Zeitschrift, Jahr
  • Bücher: Autor, Titel, Auflage, Jahr
  • Reine Onlinequelle: Link zur Quelle, Abrufdatum

Darüber hinaus können natürlich weitere Angaben, z.B. ein Link zur Studie, ergänzt werden.

3.1 Beispiel

  • Friedly et al. A randomized trial of epidural glucocorticoid injections for spinal stenosis. N Engl J Med, 2014
  • Berg et al. Stryer Biochemie. 7. Auflage, 2012
  • Pharmazeutische Zeitung online Krebsimmuntherapie: Ein Schritt zum Universalimpfstoff. Abgerufen am 14.06.2016

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