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Erhaltungstherapie

Englisch: maintenance therapy

1 Definition

Als Erhaltungstherapie bezeichnet man die über mehrere Jahre oder lebenslänglich andauernde präventive Gabe eines Arzneimittels nach stattgehabter Erkrankung bzw. zur Erhaltung des Behandlungserfolgs.

2 Hintergrund

Ziel der Erhaltungstherapie ist die Verhinderung eines Krankheitsrezidivs. Anwendung findet sie als Phase eines vorgegebenen Therapieschemas insbesondere in der Onkologie, da die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Rezidivs nach stattgehabter Krebserkrankung durch das Vorhandensein schlafender Tumorzellen (dormant cells) signifikant erhöht ist.

In der Transplantationsmedizin bezeichnet man die Dauertherapie nach der Anfangsphase ebenfalls als Erhaltungstherapie.

siehe auch: Induktionstherapie, Konsolidierungstherapie

Diese Seite wurde zuletzt am 27. November 2021 um 14:30 Uhr bearbeitet.

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