Diplom-Pharmazeut
Synonyme: Dipl.-Pharm.
Definition
Diplompharmazeut ist ein akademischer Grad der Pharmazie, der in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) regelhaft allen Studierenden nach Abschluss des Pharmaziestudiums verliehen wurde. Auch heute kann der Grad an einzelnen Universitäten in Deutschland als zusätzlicher wissenschaftlicher Abschluss nach dem Zweiten Staatsexamen durch Anfertigung einer Diplomarbeit erworben werden.
Hintergrund
In der Geschichte der DDR gab es mehrer Hochschulreformen, die auch das Pharmaziestudium betrafen. So wurde dieses 1951/52 von drei auf vier Jahre verlängert[1], 1968/69 nochmals auf nunmehr fünf Jahre. Es gliederte sich in:
- 4 Semester Grundstudium
- 4 Semester Fachstudium
- 2 Semester Spezialstudium, zur Anfertigung einer Diplomarbeit.[2]
Um die Approbation zur erhalten, musste nach dem Studium ein Jahr praktischer Arbeit in der Apotheke absolviert werden.[1]
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 apotheke adhoc (2012): Pharmazie in der DDR, abgerufen am 17.01.2025
- ↑ Pharmazeutische Zeitung (PZ) (2009): Apotheken und Apotheker in der DDR, abgerufen am 17.01.2025