Vom 13. bis 26. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 13. bis 26. Juni 2022 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 27. Juni könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

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Bimanuelle Palpation

Synonym: bimanuelle Austastung

1 Definition

Unter einer bimanuellen Palpation versteht man eine Tastuntersuchung (Palpation), die der Untersucher mit beiden Händen durchführt.

2 Gynäkologie

Die bimanuelle Palpation findet direkt im Anschluss an die vaginale Tastuntersuchung statt. Während eine Hand in der Vagina verbleibt, wird die andere Hand auf den unteren Teil der Bauchdecke gelegt.

Mit der innen liegenden Hand werden Uterus und Adnexe mit umsichtig dosiertem Druck näher an die Bauchdecke gebracht. Die außen liegende Hand dient dabei als Widerlager und erhebt den Tastbefund.

Zur Uteruspalpation hebt man mit der vaginalen Hand die Zervix leicht an, sodass man mit der äußeren Hand den Uterus in Anteflexion umgreifen und dessen Hinterwand ertasten kann. In der Regel gelingt dieses Manöver nur bei unter- und normalgewichtigen Patientinnen, während bei adipöser Bauchdecke die Orientierung schwierig bis unmöglich sein kann. Ein normaler Uterus ist etwa birnengroß (8 x 4 cm).

Für die Palpation der Adnexe hebt man das Scheidengewölbe an. Ohne pathologische Veränderungen sind sie jedoch kaum tastbar.

Diese Seite wurde zuletzt am 24. April 2022 um 20:03 Uhr bearbeitet.

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