Basisausbildung (Österreich)
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LoslegenDefinition
Die ärztliche Basisausbildung ist eine seit Mitte 2015 verpflichtende Ausbildungsphase für angehende Fach- und Allgemeinmediziner in Österreich. Sie markiert den Beginn der ärztlichen Laufbahn nach dem Abschluss des Medizinstudiums. Die Basisausbildung bietet eine strukturierte Möglichkeit, klinische Fähigkeiten zu entwickeln und praktische Erfahrungen zu sammeln.
Hintergrund
Seit dem 1. August 2026 beträgt die Dauer der Basisausbildung mindestens sechs Monate statt zuvor neun Monate. Für bereits begonnene Ausbildungen gelten Übergangsbestimmungen. Eine vollständige oder teilweise Anrechnung des Klinisch-Praktischen Jahres (KPJ) auf die Basisausbildung ist rückwirkend seit dem 1. Juni 2026 nicht mehr möglich.[1]
Die Basisausbildung folgt einer Systematik, die von der Österreichischen Ärztekammer festgelegt wird. Ein Rasterzeugnis mit vorgeschriebenen Lernzielen dient als Logbuch und muss während der Ausbildung bestätigt werden.
Während einige Krankenhäuser die Basisausbildung als ersten Schritt einer fachärztlichen Laufbahn betrachten, bevorzugen die meisten Krankenhäuser eine separate Anstellung für die sechsmonatige Basisausbildung, gefolgt von einer möglichen Weiterbildung nach Abschluss dieser Phase. Dieses Vorgehen ermöglicht es den Krankenhäusern, die Jungärztinnen und -ärzte besser kennenzulernen, während diese Zeit zugleich den angehenden Medizinern die Flexibilität bietet, sich noch nicht endgültig auf eine Fachrichtung festzulegen.
Quellen
- ↑ Österreichische Ärztekammer: Informationen zur Verkürzung der Basisausbildung (KPJ-Anrechnung), Stand 03.08.2026, abgerufen am 09.10.2026.