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Sklerotherapie

von griechisch: skleros - hart
Synonyme: Sklerosierung, Sklerosierungtherapie
Englisch: sclerotherapy

1 Definition

Die Sklerotherapie ist die Erzeugung einer in der Behandlung gewollten Sklerose durch eine künstlich induzierte Sklerus- bzw. Thrombusbildung mit nachfolgendem bindegewebigem Umbau.

2 Indikationen

Sklerotherapeutische Behandlungen sind bei einer Reihe von Krankheitsbildern indiziert. Sie dienen vor allem dem Verschluss von varikös veränderten, aberranten oder hypertrophischen Gefäßen oder der Refixierung mobil gewordener Organe oder Gewebe:

3 Durchführung

Bei der Sklerosierung von Venen erfolgt durch Injektion von Polidocanol oder 27% Kochsalzlösung (Krampfaderverödung (Aethoxysklerol®)). Es wird vorzugsweise intra-, ggf. auch paravasal appliziert. Polidocanol schädigt gezielt das Endothel der behandelten Gefäße. Im Anschluss an die Injektion kommt es zu einem Vasospasmus und zu einer wandständigen, lokal begrenzten Thrombusbildung. Die Thrombosierung des Gefäßes ist jedoch nur ein Zwischenschritt der Sklerotherapie. Durch Einwanderung von Fibroblasten wird die thrombosierte Vene in einen fibrösen Bindegewebsstrang umgewandelt. Erst der permanente Verschluss des erkrankten Gefäßes hat das gleiche funktionelle Ergebnis wie die operative Varizenentfernung.

4 Methoden

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