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Summer Break: vom 24.07. bis 12.08.2015 steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Summer Break

Liebe Autoren,

es ist leider wahr: Wir sind einfach an den Strand gefahren, ohne euch Bescheid zu sagen. Denn auch unsere fleißigen Lektoren brauchen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon von 24.07. bis 12.08.2015 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 13. August kann wieder herzhaft ergänzt und geändert werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr bald wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Pseudarthrose

Synonyme: Pseudoarthrose, Falschgelenk
Englisch: pseudarthrosis

1 Definition

Unter einer Pseudarthrose versteht man die mehr oder weniger bewegliche Diskontinuität eines Knochens, welche durch die ungenügende knöcherne Konsolidierung einer Fraktur entsteht.

2 Pathogenese

Ursache ist meist eine unzureichende Ruhigstellung der Fraktur, entweder bedingt durch ungenügende Frakturversorgung oder mangelnde Compliance mit zu früher Belastung. Sie führt zu einer verzögerten Kallusbildung. Als weitere Ursachen kommen unter anderem in Frage:

3 Einteilung

Je nach Kallusbildung unterscheidet man eine hypertrophe und eine atrophe Pseudarthrose.

3.1 Hypertrophe Pseudarthrose

Die hypertrophe oder vitale Pseudarthrose zeigt eine gute Vaskularisierung, eine breite Zone von Faserknorpel und besitzt die Fähigkeit zur Neubildung von Knochen. Sie bildet sich meist bei Instabiler Versorgung der Fraktur und kann durch Ruhigstellung des Frakturspalts z. B. durch eine Plattenosteosynthese, einen Fixateur oder Marknagelung beseitigt werden.

3.2 Atrophe Pseudarthrose

Bei der atrophen oder avitalen Pseudarthrose ist die Durchblutung stark vermindert. Nekrotische Fragmente im Frakturspalt verhindern die Revaskularisierung. Therapeutisch steht hier die Revision des Frakturspalts mit chirurgischer Entfernung nekrotischer oder infizierter Knochenareale im Vordergrund. Der entstandene Defekt wird durch Spongiosainterposition oder Kallusdistraktion wieder aufgebaut.

Klassisch beschrieben, für mich sehr informativ. Danke! Mir stellt sich da die Frage, ob eine chronische Hepatitis durch einen gesenkten Blutgerinnungsfaktor XIII die Kallusgeneration tatsächlich verhindern kann, auch in dem Maße, dass eine Spongniosainterposition letztendlich vom Körper absorbiert wird ...
#1 am 19.04.2013 von Andre Le Bierre (Nichtmedizinische Berufe)

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