Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.

Postmenopausale Osteoporose

Synonym: Typ-I-Osteoporose

1 Definition

Die postmenopausale Osteoporose ist eine Form der primären Osteoporose und wird auch als Typ-I-Osteoporose bezeichnet. Man muss davon ausgehen, dass sich bei 30% der Frauen nach der Menopause eine Osteoporose entwickelt. Bereits perimenopausal beginnt die Knochendichte abzunehmen.

2 Ätiologie

Die genaue Ätiologie ist unbekannt. Der Rückgang des Östrogenspiegels nach der Menopause scheint jedoch einer der möglichen Ursachenfaktoren zu sein. Fast das gesamte körpereigene Kalzium ist im Knochen gespeichert. Östrogen trägt dazu bei, dass diese Speicher gut gefüllt sind und bei Bedarf in Schwangerschaft und Stillzeit mobilisiert werden können. Mit dem Absinken der Hormonspiegel geht auch die Kalziumeinlagerung zurück.

3 Verlauf

In den ersten Jahren kommt es typischerweise zu einem starken Rückgang der Knochendichte, auch "high turnover" genannt. Später nimmt die Abbaugeschwindigkeit ab, und man spricht von "low turnover". Dabei kommt es zu einem stufenlosen Übergang von der Typ-I-Osteoporose zur senilen Typ-II-Osteoporose.

Um diesen Artikel zu kommentieren, .

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Letzte Autoren des Artikels:

19 Wertungen (3.21 ø)
Teilen

35.839 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
DocCheck folgen: