Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.

Neoadjuvante Therapie

von lateinisch: adiuvare - helfen, unterstützen

1 Definition

Der Begriff neoadjuvante Therapie bezeichnet eine Therapie, die vor der geplanten operativen Sanierung einer Tumorerkrankung verabreicht wird. Eine neoadjuvante Therapie kann aus einer Chemotherapie, Tumorbestrahlung (Radiatio) oder Hormontherapie bestehen.

2 Hintergrund

Das Ziel der neoadjuvanten Therapie ist es, eine verbesserte Ausgangssituation für die Operation zu erreichen, eine Erkrankung überhaupt erst operabel zu machen oder auf verstümmelnde Eingriffe verzichten zu können. Man spricht in diesem Zusammenhang auch vom "Downstaging" einer Tumorerkrankung.

Ein gutes Beispiel ist die neoadjuvante Chemotherapie bei lokal fortgeschrittenen Mammakarzinomen, die gegenwärtig in klinischen Studien getestet wird und den betroffenen Frauen durch Verbesserung der präoperativen Situation möglichst zu einer brusterhaltenden Operation verhelfen soll.

3 Literatur

Possinger K. / Regierer, Anne C.: Mammakarzinome: Neoadjuvante Situation. In: Der Bayerische Internist 29 (2009). H.3, S.118-122. Volltext abrufen

Tags: ,

Fachgebiete: Onkologie

Um diesen Artikel zu kommentieren, .

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

43 Wertungen (3.23 ø)
Teilen

104.797 Aufrufe

DocCheck folgen: