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FSME-Impfung

1 Definition

Die FSME-Impfung ist eine Impfung, die vor einer Erkrankung an der Frühsommer-Meningoenzephalitis schützt.

2 Impfstoff

Als Impfstoff werden inaktivierte FSME-Viren verwendet. Die Viren werden in Fibroblasten aus Hühnereiern angezüchtet und an Aluminiumhydroxid gebunden als Impfstoff bereitgestellt.

3 Indikation

Die FSME-Impfung wird für alle Personen mit einem Expositionsrisiko in FSME-Endemiegebieten empfohlen. Ein erhöhtes Risiko haben unter anderem Förster, Jäger und Landwirte.

4 Procedere

Der Impfstoff muss bei erstmaliger Impfung drei Mal appliziert werden. Je nach Hersteller ändert sich das zeitliche Raster geringfügug, Beispielsweise kann die Impfung nach 3 und 12 Monaten wiederholt werden. Nach einer dreimaligen Impfung besteht eine Serokonversion bei 98% der Impflinge. Der Impfschutz beginnt etwa zwei Wochen nach der zweiten Impfstoffgabe und hält 3 Jahre.

5 Kontraindikation

Bei der FSME-Impfung stellen vorbestehende Schädigungen des ZNS eine relative Kontraindikation dar. In diesen Fällen sollte die Indikation streng gestellt werden. Ansonsten gelten die üblichen Impfungs-Kontraindikationen.

6 Nebenwirkungen

Bei etwa einem Zehntel der Impflinge kommt es zu lokalen allergischen Reaktionen an der Injektionsstelle. Systemische allergische Reaktionen sind selten. Gelegentlich kann es zu Arthralgien und Myalgien kommen.

Fachgebiete: Immunologie

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