Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.

Oktettregel

(Weitergeleitet von Acht-Elektronen-Regel)

Synonyme: Edelgasregel, Acht-Elektronen-Regel
Englisch: octet rule

1 Definition

Die Oktettregel ist eine Regel aus der Chemie. Sie besagt, dass Atome mit einer Ordnungszahl unter 20 eine Elektronenkonfiguration anstreben, bei der die äußeren Schale (Valenzschale) genau acht Elektronen enthält. Die Atome sind also bestrebt, eine Edelgaskonfiguration anzunehmen.

2 Hintergrund

Atome gehen chemische Bindungen ein, z.B. Metallbindungen, Ionenbindungen oder Atombindungen, und bilden dabei Moleküle. Die Neigung, diese Bindungen einzugehen, hängt mit der Anzahl der Valenzelektronen zusammen. Die Reaktivität eines Atoms hängt von dem Bestreben ab, die maximale Elektronenanzahl auf der äußeren Schale zu erreichen. Wenn die Valenzschale eines Atoms durch die Bindung eine Edelgaskonfiguration (s2p6) erreicht, ist diese Anordnung energetisch günstig und besonders stabil.

Die Oktettregel ist der Grund, aus dem Edelgase eine geringe Tendenz aufweisen, miteinander oder mit anderen Atomen Bindungen einzugehen. Sie liegen atomar vor. Die meisten anderen Elemente versuchen, sich mit einem oder mehreren Bindungspartnern so zu arrangieren, dass möglichst die Edelgaskonfiguration (1s2 oder s2p6) auf der äußeren Schale erreicht wird.

Die Oktettregel besagt: Es ist das Bestreben von Atomen, beim Ausbilden einer chemischen Bindung zu acht Valenzelektronen zu kommen.

Tags:

Fachgebiete: Chemie

Um diesen Artikel zu kommentieren, .

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

6 Wertungen (4.5 ø)
Teilen

5.074 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
DocCheck folgen: