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Vasodilatation

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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von lateinisch: vas - Gefäß; dilatare - ausbreiten, dehnen
Synonym: Gefäßerweiterung

Definition [bearbeiten]

Unter Vasodilatation versteht man die "Ausdehnung" bzw. "Erweiterung" (Dilatation) von Blutgefäßen, d.h. die Vergrößerung ihres Lumens.

Das Gegenteil der Vasodilatation ist die Vasokonstriktion.

Physiologie [bearbeiten]

Die Vasodilatation ist eine physiologische Reaktion, die dazu führt, dass der Gefäßquerschnitt und damit die Durchblutung hinter dem betroffenen Gefäßabschnitt vergrößert werden. Auslösend ist eine Relaxation (Entspannung) der glatten Gefäßmuskulatur. Sie wird durch viszeromotorische Fasern des vegetativen Nervensystems oder durch vasoaktive Substanzen wie Stickstoffmonoxid (NO) hervorgerufen.

Nach einer Ischämie ist Ausmaß der Vasodilatation maßgeblich abhängig von den im Blutgefäß auftretenden Scherkräften.

siehe auch: Flussvermittelte Vasodilatation

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