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Synonym: Knochenhaut
Englisch: periosteum


Als Periost bezeichnet man eine dünne Gewebeschicht, welche die Außenfläche aller Knochen überzieht. Sie erfüllt ernährende und regenerative Funktionen.
Das Periost überzieht alle Knochen mit Ausnahme der überknorpelten Gelenkflächen. Sie ist reichlich mit Blutgefäßen und Nervenfasern durchzogen und teilt sich histologisch in zwei Schichten ein:
Das Periost dient der Unterstützung des appositionellen Knochenwachstums (Breitenwachstum) sowie der Versorgung der äußeren Knochenanteile und Wachstumszonen mit Nährstoffen.
Daneben ermöglicht die starke Innervation, Verletzungen oder Beschädigungen des Knochens wahrzunehmen, der selbst nicht von Nerven durchzogen ist.
Im Falle von Frakturen oder Beschädigung des Knochens können vom Periost aus Zellen in den beschädigten Bereich einwandern und proliferieren, so dass es zu einer teilweise überschießenden (Kallus) Neubildung von Knochengewebe kommt.
In einigen Bereichen des Skelettsystems wird das Periost mit spezifischen Namen bezeichnet:


![]() | Legen eines Zugangs an der Vena subclavia rechts 25.01.2012, Konstantin Solodenko Dauer: 00:00 min |


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