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Das Medizinlexikon zum Mitmachen.

Musculus supraspinatus

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Englisch: supraspinatus muscle

Inhaltsverzeichnis

1. Definition [bearbeiten]

Der Musculus supraspinatus gehört zur dorsalen Gruppe der Schultermuskeln.

2. Verlauf [bearbeiten]

Der Muskel entspringt an der Fossa supraspinata an der dorsalen Seite des Schulterblattes und füllt diese weitgehend aus. Er setzt an der oberen Facette des Tuberculum majus des Oberarmknochens (Humerus) an. Einige seiner Sehnenfasern strahlen in die Kapsel des Schultergelenks ein. Er ist Teil der so genannten Rotatorenmanschette.

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3. Innervation [bearbeiten]

Die Innervation des Musculus supraspinatus erfolgt durch den Nervus suprascapularis aus dem Plexus brachialis (Segmente: C4-C6).

4. Funktion [bearbeiten]

Der Musculus supraspinatus ist zusammen mit dem Musculus deltoideus für die Abduktion und Außenrotation des Oberarmes verantwortlich. Bei angelegtem Arm bzw. kleinem Abduktionswinkel - unter etwa 15° - ist er für das Abspreizen des Arms der wichtigste Agonist. Danach leistet der Musculus deltoideus die Hauptarbeit.

Eine zusätzliche Funktion des Musculus supraspinatus ist die Spannung der relativ weiten Kapsel des Schultergelenkes. Im Zusammenspiel mit den anderen Muskeln der Rotatorenmanschette wird in der Startphase der Schulterbewegung der Oberarmkopf (Caput humeri) nach medial verlagert und damit auf der Cavitas glenoidalis scapulae zentriert.

5. Klinik [bearbeiten]

Degenerative Veränderungen des Musculus supraspinatus und seiner Sehne können entscheidend zur Ausbildung eines Impingement-Syndroms beitragen.

Darüber hinaus kann es bei gewaltsamen Armbewegungen (z.B. beim Sport) zu einer Ruptur des Muskels kommen. Der Muskel ist der am häufigsten verletzte Muskel der Rotatorenmanschette.

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