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Synonym: Pes
Englisch: foot


Als Fuß bezeichnet man die am distalen Ende der unteren Extremität befindliche, aus Knochen und Muskulatur bestehende bewegliche Einheit der Primaten, die zum Laufen und gegebenenfalls zum Tasten und Greifen befähigt.
Der Fuß setzt sich aus einen knöchernen Gerüst sowie der dazugehörigen Muskulatur, Band- und Sehnenapparat, Blutversorgung und Innervation zusammen. Grob anatomisch lässt sich der Fuß in die Fußwurzel (Tarsus), den daran anschließenden Mittelfuß (Metatarsus) mit Fußsohle (Planta pedis) und Fußrücken (Dorsum pedis) und die an deren Ende ansetzenden Zehen (Digiti pedis) einteilen. Den posterioren Anteil des Fußes bildet die Ferse.
Klinisch wird der Fuß in drei Abschnitte, den Vorfuß, den Mittelfuß und den Rückfuß unterteilt.
Der knöcherne Fuß besteht aus den kleinen Knochen der Fußwurzel, sowie den Röhrenknochen von Mittelfuß und Zehenendgliedern (Phalangen). Im weiteren sind die Knochen des Fußes aufgeführt:
Desweiteren gehören 2 Sesambeine zum Fußskelett, die Ossa sesamoidea pedis.
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Zwischen den Knochen des Fußskeletts bestehen zahlreiche gelenkige Verbindungen. Dazu zählen:
Mit dem Unterschenkel ist der Fuß über das obere Sprunggelenk (Articulatio talocruralis) verbunden.
Die über Gelenke miteinander in Verbindung stehenden Knochen des Fußes werden über die Muskulatur des Unterschenkels, sowie über die kurzen Fußmuskeln bewegt. Bei den kurzen Fußmuskeln unterscheidet man topografisch zwischen der Muskulatur des Fußrückens, der Fußsohle, sowie des Großzehen- und Kleinzehenballens.
Das Fußskelett wird durch die an ihm ansetzenden Sehnen, Bänder und Muskeln so verspannt, dass die Knochen nicht plan auf dem Boden aufliegen, sondern eine Kuppel, das Fußgewölbe formen.
Durch das Fußgewölbe wird das Körpergewicht nicht von der gesamten Fußfläche getragen, sondern hauptsächlich von der Ferse (Tuber calcanei), dem Großzehenballen (Großzehengrundgelenk bzw. I. Metatarsalköpfchen) und dem Kleinzehenballen (Kleinzehengrundgelenk bzw. V. Metatarsalköpfchen).
Die sensible Innervation von Gelenken, Haut, Bändern und Sehnen sowie die motorische Innervation der Muskulatur erfolgt über den Nervus tibialis, den Nervus fibularis superficialis und den Nervus fibularis profundus.
Die Blutversorgung des Fußes wird überwiegend durch Äste der Arteria tibialis anterior und der Arteria tibialis posterior gewährleistet. Zu ihnen zählen:
Die Arteria plantaris lateralis und die Arteria plantaris profunda bilden im vorderen Drittel der Fußsohle den tiefen Hohlfußbogen (Arcus plantaris profundus). Inkonstant lässt sich auch ein oberflächlicher Hohlfußbogen (Arcus plantaris superficialis) auffinden. Die Ferse des Fußes wird vom Ramus calcaneus der Arteria fibularis versorgt.
Durch die hohen Belastungen, denen der Fuß ausgesetzt ist, sowie durch angeborene Erkrankungen kommt es relativ häufig zu Fußdeformitäten. Zu ihnen zählen zum Beispiel:




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