Mikrometastase
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Englisch: micrometastasis
1. Definition
Mikrometastasen sind kleinste Absiedelungen maligner Tumoren (Metastasen). Der Prozess der Absiedelung heißt Mikrometastasierung.
Der Unterschied zu einer Metastase liegt darin, dass Mikrometastasen über keine eigene Blutzufuhr verfügen.
2. Hintergrund
Mikrometastasen bestehen aus einem kleinen Tumorzellverband, dessen Größe zwischen 0,2 und 2 mm liegt. Sie können in der Regel nicht mit diagnostischen Routineverfahren nachgewiesen werden, sondern nur mit Spezialverfahren oder histopathologisch.
Mikrometastasen entstehen aus disseminierten Tumorzellen (DTZ).
3. Klinik
Der Nachweis von Mikrometastasen in Sentinel-Lymphknoten ist der erste Beleg der Metastasierung eines Tumors. Er ist entscheidend für weitere therapeutische Vorgehen und die Prognose der Tumorerkrankung.