Tumorlast
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1. Definition
Die Tumorlast eines malignen Tumors ergibt sich aus der Anzahl der Tumorzellen, die im befallenen Organismus aktiv sind.
2. Hintergrund
Je höher die Tumorlast, umso größer ist der Impact des Tumors auf den Gesamtorganismus. Der Tumor verdrängt bzw. zerstört zunehmend gesundes Funktionsgewebe und verbraucht für sein unkontroilliertes Wachstum systemische Ressourcen. Eine hohe Tumorlast ist daher in der Regel mit einer schlechten Prognose verbunden.
Die Reduktion der Tumorlast ist in der Onkologie ein wichtiges Therapieziel.
Fachgebiete:
Onkologie