Nephroptose
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1984 wurde in der Barbaraklinik Hamm / Westfalen eine Ärzteprüfung vorbereitet,die auch die
Presse interessierte.
Ein bekannter Nierenspezialist aus der genannten Klinik und dessen Assistentin ließen in
einem Nebenraum der Klinik zwei Röntgentische und einen Standspiegel zur Kabine bauen,
weil es kein Gerät zum Röntgen im Stehen zu kaufen gab.
Auf den Bildern zweier Patienten,die sich zudem noch kannten,sah man eindeutig
Nieren,die bis zur Blase heruntergefallen waren.
Nun hatte man die Ursache der Koliken festgestellt.
Beide Patienten waren in Lebensgefahr,welches eine Operation erforderte,bzw eine
Päärchenoperation.Das interessierte die Presse.
Die Barbaraklinik war zu dem Zeitpunkt als eine Schönheitsklinik angemeldet.
Die Patientin ließ sich während der Narkose wach machen,damit sie Ihrem männlichen
Beipatienten im Falle eines Falles eine Bluttransfusion geben lassen konnte.
Der Schnitt zur Niere fand deshalb nicht am Rücken statt,sondern an der rechten Seite,wie bei
einem Leistenbruch.
Die Röntgenkabine wurde danach wieder abgebaut.
Beide Operationen verliefen trotz der Unterbrechung erfolgreich.
Während der Operation spendete die Patientin Blut.
Sie konnte nicht sprechen und klimmperte nur mit den Wimpern.
Zum Glück funktionierte diese Wiederbelebung,die längst erahnt war.
Noch heute erfreuen sich beide ihres Lebens.
Jedoch wird sich das Band zum Hochbinden der Nieren längst aufgelöst haben.
Da jedoch beide zur heutigen Zeit noch immer keine Beschwerden haben,ist es ein Beweis
dafür,daß sich das Blut,welches sich während der Operation angesammelt hatte zu
belastbarem Gewebe verändert hat.