Tumorlast: Unterschied zwischen den Versionen

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==Hintergrund==
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Je höher die Tumorlast, umso größer ist der Impact des Tumors auf den Gesamtorganismus. Der Tumor verdrängt bzw. zerstört zunehmend gesundes Funktionsgewebe und verbraucht für sein unkontroilliertes Wachstum systemische Ressourcen. Eine hohe Tumorlast ist daher in der Regel mit einer schlechten Prognose verbunden. Die Reduktion der Tumorlast ist daher in der [[Onkologie]] ein wichtiges Therapieziel.
Je höher die Tumorlast, umso größer ist der Impact des Tumors auf den Gesamtorganismus. Der Tumor verdrängt bzw. zerstört zunehmend gesundes Funktionsgewebe und verbraucht für sein unkontroilliertes Wachstum systemische Ressourcen. Eine hohe Tumorlast ist daher in der Regel mit einer schlechten Prognose verbunden.  
 
Die Reduktion der Tumorlast ist in der [[Onkologie]] ein wichtiges Therapieziel.
[[Fachgebiet:Onkologie]]
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[[Tag:Tumor]]
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Version vom 7. März 2022, 19:28 Uhr

Definition

Die Tumorlast eines malignen Tumors ergibt sich aus der Anzahl der Tumorzellen, die im befallenen Organismus aktiv sind.

Hintergrund

Je höher die Tumorlast, umso größer ist der Impact des Tumors auf den Gesamtorganismus. Der Tumor verdrängt bzw. zerstört zunehmend gesundes Funktionsgewebe und verbraucht für sein unkontroilliertes Wachstum systemische Ressourcen. Eine hohe Tumorlast ist daher in der Regel mit einer schlechten Prognose verbunden.

Die Reduktion der Tumorlast ist in der Onkologie ein wichtiges Therapieziel.