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Sekundärprophylaxe

1 Definition

Als Sekundärprophylaxe bezeichnet man vorbeugende medizinische Maßnahmen, die das weitere Fortschreiten einer bereits aufgetretenen Erkrankung verhindern sollen. Der Begriff wird vor allem im Zusammenhang mit Herzinfarkten oder Schlaganfällen verwendet. Eine weitere, häufige Form der Sekundärprophylaxe ist die Harnsteinprophylaxe.

2 Beispiele

Der Unterschied zwischen Primärprophylaxe und Sekundärprophylaxe kann am besten am Beispiel des Herzinfarkts erklärt werden:

  • Primärprophylaxe: Vorbeugende Maßnahmen gegen Herzinfarkt bei einem Patienten mit kardiovaskulären Risikofaktoren, der noch keinen Infarkt erlitten hat.
  • Sekundärprophylaxe: Vorbeugende Maßnahmen gegen Herzinfarkt bei einem Patienten mit kardiovaskulären Risikofaktoren, der bereits einen Infarkt erlitten bzw. überlebt hat.

Diese Seite wurde zuletzt am 23. April 2015 um 16:39 Uhr bearbeitet.

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