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Liebe Autoren, Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 12. bis 27. Juni 2021 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 28. Juni könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben. Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt! Bis bald Euer Flexikon-Team

Otoakustische Emission

(Weitergeleitet von Otoakustische Emissionen)

Abkürzung: OAE

1 Definition

Unter otoakustischer Emission versteht man die spontane Schallabstrahlung aus dem Innenohr. Verursacher sind die äußeren Haarzellen, die Motoreigenschaften besitzen (Mechanismus, siehe elektro-mechanische Transduktion).

2 Einteilung

Man unterteilt in:

  • SOAE: spontane Emissionen
  • EOAE: evozierte, d.h. durch Tonreize angeregte Emissionen

3 Diagnostik

In der Hördiagnostik kommen dabei vor allem transitorisch evozierte otoakustische Emissionen (TEOAE) und die Distorsionsprodukte otoakustischer Emissionen (DPOAE) zum Einsatz.

Sie erlauben eine selektive Prüfung des Innenohres, speziell der äußeren Haarzellen und gestatten somit Rückschlüsse auf das Hörvermögen. Der Test ist objektiv, d.h. nicht auf das Zutun des Patienten angewiesen und daher insbesondere bei der Diagnostik kindlicher Hörstörungen, speziell dem Neugeborenenscreening geeignet.

Diese Seite wurde zuletzt am 15. Oktober 2010 um 15:30 Uhr bearbeitet.

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