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Marine-Lenhart-Syndrom

Englisch: Marine-Lenhart-Syndrome

1 Definition

Als Marine-Lenhart-Syndrom wird die verhältnismäßig seltene Assoziation eines Morbus Basedow oder einer anderen mit einer Hyperthyreose einhergehenden Autoimmunthyreopathie mit TSH-abhängigen warmen Schilddrüsenknoten bezeichnet.

2 Hintergrund

Das Marine-Lenhart-Syndrom bereitet differentialdiagnostische Schwierigkeiten, da die Knoten aufgrund der TSH-Suppression im Rahmen der primären Hyperthyreose zunächst als szintigraphisch kalt erscheinen, bevor sie sich nach einer Therapie der Hyperthyreose (z.B. medikamentös oder mittels Radiojodablation) als warme oder normal speichernde Areale darstellen.

3 Therapie

Patienten mit Marine-Lenhart-Syndrom sind üblicherweise radiojodresistent und erfordern höhere Dosen an 131I. In der Vergangenheit wurde daher die Operation als definitive Therapie der Wahl angesehen, neuerdings konnte aber demonstriert werden, dass das Marine-Lenhart-Syndrom auch mit höher dosierten Radiojodtherapien erfolgreich behandelt werden kann [Braga-Basaria und Basaria 2003].

4 Literatur

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