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Kompressionstrauma

1 Definition

Unter einem Kompressionstrauma versteht man die Verletzung einer Körperstruktur durch eine erhöhte Druckeinwirkung.

2 Einteilung

Der Begriff wird in der Literatur für verschiedene Arten von Traumen verwendet:

  • Positives Barotrauma: Dieses kann bei Tauchern und Schwimmern bei zu raschem Eintauchen (z.B. bei Sprung ins Wasser aus größerer Höhe) entstehen und zeigt sich meist als Trommelfell- oder Pleuraverletzung.
  • Kompressionsverletzungen der Wirbelsäule: Sie entstehen bei axialer Krafteinwirkung auf die Wirbelsäule z.B. beim Springen oder Fallen aus größerer Höhe in aufrechter Position und Landung auf Gesäß oder Füßen.
  • Auch Quetschungen können als Kompressionstraumen angesehen werden, typischer Unfallmechanismus ist eine Einklemmung (z.B. Finger in der Türe eingeklemmt)

3 Literatur

  • Intensivmedizin, H. Benzer et al., 7. Aufl., 1995, Springer

Diese Seite wurde zuletzt am 8. Februar 2022 um 10:11 Uhr bearbeitet.

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