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Kirchmayr-Kessler-Naht

1 Definition

Die Kirchmayr-Kessler-Naht ist eine Sehnennahttechnik, zur Adaptation voneinander getrennter Sehnenenden.

2 Hintergrund

Es handelt sich um eine End-zu-End-Durchflechtungsnaht, die je nach Anforderungen sowohl als Zwei-Strang- als auch als Vier-Strang-Variante ausgeführt werden kann.

3 Indikation

Besonders Sehnen mit hohem funktionellen Anspruch werden mittels Kirchmayr-Kessler-Naht readaptiert.

4 Durchführung

Es erfolgt ein Einstich nach proximal in ein seitliches Sehenende und nach seitlichem Ausstich und Querstich ein kontralateraler Einstich in die selbe Sehne. Dann wird der Faden über die Schnittfläche in den anderen Sehnenstumpf geführt und das vorherige Verfahren wiederholt, bis beide Sehnenenden fest verankert sind. Zum Schluss erfolgt eine Verknotung der Fadenenden in der Ruptur.

5 Quellen

  • Pape-Köhler, C., & Stein, G. (Eds.). (2016). Unfallchirurgie in der Grund- und Notfallversorgung (1st ed.). USA: Thieme.

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Fachgebiete: Chirurgie

Diese Seite wurde zuletzt am 29. November 2020 um 13:13 Uhr bearbeitet.

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