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Farbtafel

1 Definition

Bei den Farbtafeln handelt es sich um normierte Farbbilder, die in der Augenheilkunde eingesetzt werden und der Diagnostik von Farbsehschwächen, z.B. einer Rot-Grün-Blindheit dienen.

2 Grundlagen

In der ärztlichen Tätigkeit spielt die Begutachtung der Farbtüchtigkeit eine wichtige Rolle. Die Überprüfung der Farbwahrnehmung ist ein Teil der Eignungsuntersuchung für bestimmte Berufe (z.B. Polizei, Feuerwehr, Piloten, Kapitäne). Dabei stehen unterschiedliche Methoden zur Auswahl, die klassische Variante stellt die Untersuchung mithilfe von Farbtafeln dar. Eine andere Möglichkeit ist die Untersuchung mit einem Anomaloskop.

3 Methodik

Es gibt verschiedene Versionen von Farbtafeln. Am häufigsten werden die normierten Farbtafeln nach Ishihara und Velhagen eingesetzt.

Auf den Tafeln sind vor einem gemusterten Hintergrund Zahlen und Buchstaben in den jeweiligen Kontrastfarben dargestellt. Während jedoch die einzelnen Farbwerte der Figuren vom Hintergrund abweichen, sind die Helligkeitswerte gleich. Dies erlaubt nur ein Erkennen der Bilder durch die Farben - ein Erkennen durch die unterschiedliche Leuchtkraft ist somit ausgeschlossen.

Bei vorhandener Farbschwäche des Patienten kann dieser einzelne Figuren nicht erkennen oder er sieht aufgrund der bewusst irreführenden Musterung der Bilder falsche Ojekte.

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