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Falsifikationsprinzip

1 Definition

Das Falsifikationsprinzip ist eine Regel der Wissenschaftstheorie. Eine Aussage ist dann falsifizierbar, wenn es einen Beobachtungssatz gibt, mit dem die Aussage angreifbar ist. Trifft der Beobachtungssatz zu, ist die Aussage widerlegt.

2 Hintergrund

Theorien können grundsätzlich nicht bestätigt werden, weil nie ausgeschlossen werden kann, dass in Zukunft widersprüchliche Fälle auftreten, die mit ihnen im Konflikt stehen. Dennoch können Theorien durch Forschungshypothesen falsifiziert werden. Eine gute Theorie ist demnach eine Theorie, die möglichst wenig in Widerspruch zu empirischen Untersuchungen steht und wenige Einschränkungen ihres Geltungsbereichs hinnehmen muss.

Wenn das Ergebnis einer Studie nicht signifikant ausfällt, wird vorläufig von der Nullhypothese ausgegangen. Damit ist die Hypothese keineswegs bestätigt, da zukünftige Studien diese widerlegen könnten. Ein signifikantes Ergebnis bedeutet umgekehrt, dass vorläufig von einer Alternativhypothese ausgegangen wird, solange diese nicht endgültig bestätigt oder gar bewiesen ist.

Diese Seite wurde zuletzt am 19. November 2014 um 13:47 Uhr bearbeitet.

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