Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
Bearbeiten

Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind auf der Suche nach Schnee in Richtung Nordpol gefahren. Deswegen steht das Flexikon vom 14.12. bis 10.01.2019 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 10. Januar könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Zeit mit der Familie! Wir wünschen euch fröhliche Feiertage!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Bloggerose

Synonym: Manisch-erutpive Bloggeritis (DSM IV), Psychosyndrome
Englisch: bloggerosis
Sonderformen: Bloggerosis permagna, akute Bloggerhoe, Berufsbedingte Bloggämie

1 Definition

Unter Bloggerose versteht man einen Zustand erhöhten Mitteilungsdranges, der durch eine tief greifende Entäußerung des subjektiven Erlebens des eigenen Ichs und der Umwelt gekennzeichnet ist. Meistens finden Bloggerosen ihren Niederschlag in sog. Weblogs ("Online-Tagebücher"), die einen bunten Überblick der verschiedenen Ausprägungen und mannigfaltigen Spielarten dieses Phänomens.

Die medizinische Bloggerose ist eine Sonderform, die bislang vorwiegend bei anglo-amerikanischen Ärzten auftrat, in den letzten Jahren jedoch auch vermehrt im deutschen Sprachraum beobachtet werden konnte. Als begünstigende Faktoren werden u.a. Reformen, Budgetierungen und schlechte Arbeitsbedingungen in der maroden Planwirtschaft des deutschen Gesundheitssystems genannt.

2 Klassifikation

Je nach Schweregrad und Ausprägung unterscheidet man bei Betroffenen üblicherweise vier Bloggerose-Stadien, die Diagnose und Therapie entscheidend beeinflussen:
Stadium 1: Entspanntes Plaudern, z.B. aus dem Arbeitsalltag des Mediziners
Stadium 2: Bohrender Diskurs, z.B. zur Gesundheitspolitik oder zu umstrittenen Therapieverfahren.
Stadium 3: Ätzende Polemik, z.B. Neues vom miesgelaunten Chefarzt oder der charmanten Stationsschwester...

3 Therapie

  • Betroffene und neu Infizierte sollten sich umgehend bei den DocCheck Blogs einloggen, um Ihre Bloggerose dort ungehemmt ausleben und pflegen zu können.
  • Hierbei ist es vorteilhaft, dass der/die Betroffene direkten kollegialen Kontakt mit anderen Bloggerotikern und deren Angehörigen aufbauen kann, um seinen Zustand in fruchtbare kommunikative Bahnen zu lenken und Gleichgesinnte mit ähnlichen Symptomen zu finden.
  • Die optimale Frequenz zwischen zwei Bloggerose-Attacken ("Beiträgen" oder "Episoden") beträgt zwischen 1 Tag und 1 Woche. Eine typische Episode dauert normalerweise zwischen 5 und 30 Minuten.
  • Weiterführende Therapie-Leitlinien findet der geneigte Bloggerotiker unter "Die 10 Gebote des Blggens".

4 Prognose

Viele Erkrankte entdecken mit zunehmender Dauer ihrer Bloggerose den Nutzen und sekundären Krankheitsgewinn, den sie aus ihrem Zustand beziehen. Neben Anerkennung und Zustimmung von Kollegen und anderen Betroffenen sind hier vor allem Wettbewerbe zu nennen, die durch Auslobung attraktiver Sachpreise für Chroniker und neu Erkrankte die Ausbreitung weiter befördern. Ein aktuelles Beispiel ist der DocCheck Blog-Wettbewerb.

5 Fallbeispiele

Tags: , ,

Fachgebiete: Psychiatrie, Psychologie

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

2 Wertungen (3 ø)

4.134 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
Copyright ©2018 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: