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Summer Break: vom 24.07. bis 12.08.2015 steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Summer Break

Liebe Autoren,

es ist leider wahr: Wir sind einfach an den Strand gefahren, ohne euch Bescheid zu sagen. Denn auch unsere fleißigen Lektoren brauchen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon von 24.07. bis 12.08.2015 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 13. August kann wieder herzhaft ergänzt und geändert werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr bald wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Totraum

Englisch: dead space

1 Definition

Der Totraum ist ein Begriff aus der Physiologie und beschreibt die Anteile des Respirationstraktes, die nicht am Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid teilnehmen.
Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Formen des Totraums.

2 Anatomischer Totraum

Der anatomische Totraum beschreibt das Volumen der Atemwege von der Nasenhöhle bis hin zu den Bronchioli terminales, die nicht am Gasaustausch teilnehmen, sondern physiologischerweise nur an der Aufarbeitung der Atemluft beteiligt sind. Die Atemluft wird gereinigt, angefeuchtet, gewärmt und transportiert.

Die Abschnitte des anatomischen Totraumes sind: Nasen- und Mundhöhle, Rachen, Trachea (Luftröhre), Bronchien, Lappenbronchien, Segmentbronchien und Bronchiolen. Das Totraumvolumen lässt sich mit Hilfe der Bohr-Formel berechnen.

3 Alveolärer Totraum

Der alveoläre Totraum beinhaltet die Anteile der Alveolen, die üblicherweise aufgrund pathologischer Veränderungen nicht mehr am Gasaustausch teilnehmen. Ursachen für die Bildung von alveolärem Totraum können mangelhafte Durchblutung oder Ventilation, aber auch alveoläre Membranschäden (beispielsweise beim Lungenemphysem oder der Lungenfibrose) sein.

4 Funktioneller Totraum

Der funktionelle Totraum ist die Summe aus anatomischem und alveolärem Totraum. Beim Gesunden entspricht er in etwa dem Volumen des anatomischen Totraums.

Fachgebiete: Innere Medizin, Pneumologie

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