Vom 23. bis 31. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Summer Break

Liebe Autoren,

es ist wahr: Wir sind an den Strand gefahren und machen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 23. bis 31. Juli 2016 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 01. August kann wieder mit voller Kraft geschrieben werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn Ihr wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Totraum

Englisch: dead space

1 Definition

Der Totraum ist ein Begriff aus der Physiologie und beschreibt die Anteile des Respirationstraktes, die nicht am Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid teilnehmen.
Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Formen des Totraums.

2 Anatomischer Totraum

Der anatomische Totraum beschreibt das Volumen der Atemwege von der Nasenhöhle bis hin zu den Bronchioli terminales, die nicht am Gasaustausch teilnehmen, sondern physiologischerweise nur an der Aufarbeitung der Atemluft beteiligt sind. Die Atemluft wird gereinigt, angefeuchtet, gewärmt und transportiert.

Die Abschnitte des anatomischen Totraumes sind: Nasen- und Mundhöhle, Rachen, Trachea (Luftröhre), Bronchien, Lappenbronchien, Segmentbronchien und Bronchiolen. Das Totraumvolumen lässt sich mit Hilfe der Bohr-Formel berechnen.

Der anatomische Totraum hat eine Größe von ca 2 ml/kgKG , beim Erwachsenen also etwa 150 ml.

3 Alveolärer Totraum

Der alveoläre Totraum beinhaltet die Anteile der Alveolen, die üblicherweise aufgrund pathologischer Veränderungen nicht mehr am Gasaustausch teilnehmen. Ursachen für die Bildung von alveolärem Totraum können mangelhafte Durchblutung oder Ventilation, aber auch alveoläre Membranschäden (beispielsweise beim Lungenemphysem oder der Lungenfibrose) sein.

4 Funktioneller Totraum

Der funktionelle Totraum ist die Summe aus anatomischem und alveolärem Totraum. Beim Gesunden entspricht er in etwa dem Volumen des anatomischen Totraums.

Fachgebiete: Innere Medizin, Pneumologie

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