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Musculus orbicularis oris

von lateinisch: orbis - Kreis, Scheibe; os - Mund
Synonym: Mundringmuskel
Englisch: orbicularis oris muscle, "kissing muscle"

Inhaltsverzeichnis

1 Definition [bearbeiten]

Der Musculus orbicularis oris ist ein Muskel, der kreisförmig die Mundöffnung umgibt und für den Schluss der Lippen sorgt. Er gehört zur mimischen Muskulatur.

2 Verlauf [bearbeiten]

Der Ursprung des Musculus orbicularis oris sind die anterioren Flächen der Alveolarkämme von Ober- (Maxilla) und Unterkiefer (Mandibula).

Die Fasern laufen in konzentrischen Kreisen um die Lippenspalte. Im Bereich des Mundwinkels vereinen sich die Fasern des Musculus orbicularis oris mit Fasern des Musculus buccinator und weiterer Gesichtsmuskeln zum so genannten Modiolus.

3 Innervation [bearbeiten]

Der Musculus orbicularis oris wird von den Rami buccales des VII. Hirnnervs (Nervus facialis) innerviert.

4 Funktion [bearbeiten]

Der Musculus orbicularis oris bewirkt durch seine Kontraktion ein Schließen oder Schürzen der Lippen bzw. ein Schließen des Mundes. Daher hat er beim Sprechen für die Bildung von Lippenlauten ("B", "P" usw.) eine große Bedeutung. Auch beim Spielen von Blasinstrumenten (z.B. Querflöte) formt der Muskel den richtigen Ansatz der Lippen.

Der Muskel ist mit dem Korium verwachsen, was dazu führt, dass die Haut den Muskelbewegungen folgt. Die bei der Kontraktion des Muskels am Mund entstehenden Hautfalten werden auch als Tabaksbeutelfalten bezeichnet.

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Melanie Pesch schreibt seit dem 25.04.2007 im Flexikon, hat bereits 78 neue Artikel publiziert und 137 Artikeldetails verbessert.

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