HPLC
Abkürzung für: High Performance Liquid Chromatography (Hochleistungs-Flüssigkeits-Chromatographie), High Pressure Liquid Chromatography (Hochleistungs-Flüssigkeitschromatographie)
1 Definition [bearbeiten]
Die HPLC ist eine in den 70er Jahren entwickelte, biochemische Analysemethode, die zur Identifikation, Quantifizierung, Reinigung und Trennung von Substanzen eingesetzt wird. Die HPLC kommt u.a. in der klinischen Chemie und im Rahmen von Dopingkontrollen zum Einsatz.
2 Funktion [bearbeiten]
Die HPLC baut auf der klassischen Säulenchromatographie auf, liefert aber deutlich schnellere Ergebnisse. Die Probenflüssigkeit wird mittels einer flüssigen Phase (sog. "Eluent") unter hohem Druck über eine Trennsäule ("stationäre Phase") transportiert. Dabei werden die Probenmoleküle durch Wechselwirkungen reversibel an die stationäre Phase gebunden. Da unterschiedliche Probesubstanzen verschieden stark mit der stationären Phase reagieren, werden die in der Probe enthaltenen Substanzen voneinander getrennt.
3 Links [bearbeiten]
Fachgebiete: Labormedizin
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