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Glykosid

1 Definition

Als Glykoside bezeichnet man natürliche oder künstliche Verbindungen, die durch die Kondensationsreaktion zwischen der Halbacetal-Gruppe eines ringförmigen Zuckers und der Hydroxy-, Amino- oder Sulfhydrylgruppe eines anderen Moleküls (gegebenenfalls eines zweiten Zuckers) entstanden sind.

2 Hintergrund

Glykoside kommen in vielen Pflanzen vor; sie können enzymatisch durch Glykosidasen in einen Zucker- und einen Aglykon-Anteil gespalten werden.

Glykoside finden in der therapeutischen Medizin vielfältige Verwendung, beispielsweise als Herzglykoside oder als Aminoglykosid-Antibiotika.

siehe auch: Glykosylierung

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Fachgebiete: Biochemie, Chemie

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