Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Liebe Autoren,

Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 16. bis 23. Juli 2018 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 24. Juli könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

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Euer Flexikon-Team

Gallertiges Bindegewebe

1 Definition

Das gallertige Bindegewebe ist eine besondere Form des embryonalen Bindegewebes.

2 Vorkommen

Gallertiges Bindegewebe ist typisch für die Nabelschnur und embryonale Haut. Es schützt die Gefäße der Nabelschnur bei gleichzeitigem Erhalt der Flexibilität vor einer Abschnürung. Dieser Typ von Bindegewebe kommt beim adulten Menschen mit Ausnahme der Zahnpulpa nicht mehr vor.

3 Histologie

Es handelt sich um relativ zellarmes Bindegewebe aus feinen Kollagenfasern, das reich an Hyaluronan und Wasser ist. In Standardfixierungen und -färbungen erscheinen daher viele "leere" Räume zwischen den Zellen und Fasern. Diese extrazelluläre Matrix der Nabelschnur wird als Wharton-Sulze bezeichnet.

4 Quellen

  • Renate Lüllmann-Rauch: Taschenlehrbuch Histologie, 5. Auflage, 2015, Thieme-Verlag

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